Nachhaltigkeit
Die Bell Food Group achtet die Bedürfnisse von Mensch, Tier und Natur bei der Entwicklung ihrer Geschäftsprozesse. Sie orientiert sich dabei an übergeordneten wissenschaftlichen und international vereinbarten Leitlinien (z. B. der Science Based Targets initiative, SBTi), betrachtet ihre gesamte Wertschöpfungskette und leistet so einen positiven Beitrag zur Erreichung der UNO-Nachhaltigkeitsziele.
Massnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz
Bei Eisberg in Dällikon (CH) wurde durch eine verbesserte Nutzung der Abwärme der Kälteanlage und der Motoren des Blockheizkraftwerks sowie durch eine optimierte Nutzung der Gebindewaschanlage der Heizölverbrauch reduziert. Im Neubau des Feinkostwerks bei Hügli in Steinach (CH) führten Prozessoptimierungen und der Einsatz effizienterer Technologien dazu, dass der Wärme- und Dampfbedarf nahezu halbiert wurde. Dadurch werden jährlich rund 160 Tonnen CO2 eingespart.
Ausbau beim nachhaltigen Geflügel
Hubers ist Pionier in der nachhaltigen Biogeflügelproduktion und der grösste Biogeflügelproduzent in Europa. Im Rahmen eines Werksentwicklungsplans investiert Hubers am Standort Pfaffstätt (AT) in die Erweiterung der Schlacht- und Produktionskapazitäten. Im Neubau sind eine zweite Schlacht-, Zerlege- und Filetieranlage sowie die Installation einer Putenschlachtlinie vorgesehen. Bei allen baulichen Massnahmen werden auch die neusten Anforderungen an das Tierwohl berücksichtigt. Die Pionier- und Leaderrolle im Bereich von nachhaltigem Geflügel wird entsprechend weiter ausgebaut.
Solarpark in Niepołomice
Seit Februar 2025 betreibt Bell Polen am Standort Niepołomice (PL) einen 2‑MWp‑Solarpark mit bifazialen Photovoltaikmodulen, die auf beiden Seiten Licht in Strom umwandeln können. Die Anlage mit 4 347 Kollektoren auf rund 20 000 m2 deckt etwa 30 Prozent des Strombedarfs des Standorts und senkt damit den Netzstrombezug deutlich. Gleichzeitig wurde am Standort Niepołomice durch Anpassungen an der Trocknungsanlage der Strombedarf des Antriebs um 43 Prozent gesenkt, und es wurde mit dem Bau einer chemischen Abwasserbehandlungsanlage mit biologischem Modul begonnen.
Nachhaltige Werksentwicklung bei Hilcona
Bei Hilcona schritt die umfangreiche Werksentwicklung am Standort Schaan (FL) planmässig voran. Das voll automatisierte Hochregallager wurde erfolgreich in Betrieb genommen. Die Automatisierung steigert Effizienz und senkt den Energiebedarf in der Lagerlogistik. Zusätzlich zum Hochregallager wurden die Logistikprozesse angepasst, wodurch sich künftig Transportwege einsparen lassen, was weitere CO2-Einsparungen bedeutet. Parallel dazu wurde die Eigenstromproduktion aus erneuerbaren Energien ausgebaut.
¹ inklusive temporär eingesetzter Personen von Drittfirmen
Die Balkenlängen sind nicht massstabsgetreu dargestellt.