Die Wurzeln unserer Leidenschaft

Chronik

2018

Die Bell Food Group übernimmt die Mehrheit an der Hügli Holding in Steinach (SG) und baut damit ihr Produktportfolio im Convenience-Bereich weiter aus.

Die zur Bell Food Group gehörende Gesellschaft Eisberg übernimmt die Gesellschaft Sylvain & Co. SA. Das Waadtländer Unternehmen ist auf die Verarbeitung von Salaten, Gemüse und Früchten spezialisiert und erzielt mit 180 Mitarbeitenden einen Jahresumsatz von rund CHF 40 Millionen.

2017

Alle Gruppenaktivitäten werden ab April unter dem neuen Dach der „Bell Food Group“ zusammengefasst.

Die Bell AG (Gruppe) übernimmt per 1. Januar 2017 die Frostag Food Centrum AG.


2016

In der Schweiz akquiriert Bell die auf Gastro-Belieferung spezialisierte Geiser AG und den Walliser Charcuteriespezialisten Cher-Mignon SA.

Bell übernimmt die auf Salat- und Früchte-Convenience spezialisierte Eisberg-Gruppe, führt sie mit Gastro Star zusammen und organisiert sie als eigenständige Tochtergesellschaft der Hilcona.

Bell übernimmt die auf Geflügelfleisch spezialisierte Huber-Gruppe.

Die Bell AG (Gruppe) erreicht erstmals über 3 Mrd. Schweizer Franken Umsatz.

2015

Bell hat per 1. Mai 2015 die vereinbarte Option zum Kauf weiterer zwei Prozent an der Hilcona AG ausgeübt und wird mit 51 Prozent Mehrheitsaktionär. 

2011

Bell und Hilcona beschliessen, ihre komplementären Aktivitäten in der frischen Convenience neu unter dem Dach der Hilcona AG zu vereinen. Im Rahmen dieses Zusammenschlusses bringt Bell die Geschäftseinheit Convenience in die Hilcona-Gruppe ein und beteiligt sich im Gegenzug mit 49% an Hilcona.

Bell übernimmt per Mai 2011 die deutsche Hoppe GmbH (Convenience).

Bell übernimmt die in Churwalden ansässige Kocherhans und Schär AG. Damit kommt Bell in den Besitz von eigenen Trocknungskapazitäten zur Herstellung von Bündner Spezialitäten.

2010

Am 27. März kommt es in einem Kühlhaus der Frigo St. Johann AG in Basel zu einem Brand. Der Einsatz entwickelt sich mit total 17 Tagen zum längsten in der Geschichte der Basler Feuerwehr.

2009

140 Jahre Bell. Mit einem grossen Wettbewerb und zahlreichen Aktionen feiert Bell das 140-jährige Bestehen.

Die Bell Holding AG übernimmt im Januar 75 Prozent der Anteile am deutschen Wurstfabrikanten Abraham GmbH in Seevetal bei Hamburg.

Die Bell Holding AG erreicht erstmals über 2 Mrd. Schweizer Franken Umsatz.

2008

Bell übernimmt den französischen Charcuterie-Hersteller Polette.

Juni: Während der Fussball-Europameisterschaft 2008 verpflegt Bell die Fans in der UBS ARENA und den Stadien in Basel und Bern. Beim Public-Viewing-Projekt handelt es sich um den grössten Catering-Auftrag, der in der Schweiz jemals vergeben worden ist. Insgesamt hat Bell während der EURO weit über eine Million Menschen verpflegt.

Bell übernimmt den deutschen Charcuterie-Hersteller ZIMBO und beteiligt sich mehrheitlich am deutschen Schinkenspezialisten Abraham.

2006

Wichtiger Schritt ins Ausland: Bell startet mit dem Export von Charcuterie-Spezialitäten nach Luxemburg.

2005

1. Januar: Im Rahmen eines Joint Ventures von Coop und der deutschen Handelsgruppe Rewe bringt Bell den Gastro Service und die Grande Boucherie du Molard in ein neues Unternehmen namens transGourmet Holding AG ein.

4. Februar: 172 Jahre nach dem wilden Morgenstreich von Samuel Bell-Löhrer (siehe 1833) führt die «Märtplatz-Clique» um 03:00 Uhr wieder einen «Bell'schen Morgestraich» durch.

2004

1. Januar: Konzentration auf das Kerngeschäft. Abspaltung der eigenen Metzgerei-Fachgeschäfte mittels Management-Buy-out.

2003

1. Januar: Fusion der Bell Gruppenbetriebe Grieder AG, Geflügel- und Wild-Import.AG, SEG-Poulets AG, Cool Food AG, Top Toque SA, Fleisch AG Luzern und Vulliamy SA in die Bell AG.

September: Präsentation des neuen Bell Logos und Lancierung des neuen Corporate Design.


2002

Der Umsatz der Bell Gruppe übersteigt erstmals die Grenze von CHF 1,5 Mrd.

2001

CoopForte: Übernahme aller Coop Metzgereizentralen. Inbetriebnahme der Standorte Grieder Bern, Grieder Gossau und Vulliamy Genève. Strukturierung der Bell Gruppe in sechs Geschäftsbereiche.

1999

21. April: Die Bell AG wird zur Bell Holding AG. Inbetriebnahme der 3. Ausbauetappe in Basel und der Salamifabrik. Eingliederung der damaligen GWI-Gruppe in die Bell Gruppe.

1998

Eingliederung der SEG-Poulets AG in die Bell Gruppe.

1997

Erwerb von 100 % der Aktien der Vulliamy SA.

1995

1. Juli: Eingliederung der Grande Boucherie du Molard in die Bell Gruppe.

1994

27. April: Jubiläumsgeneralversammlung der Bell AG in Basel zum 125-jährigen Bestehen mit anschliessender Jubiläumsfeier.

4. September: Jubiläumstreffen der Bell Mitarbeitenden in Basel („Bell Magic“)

1993

Inbetriebnahme der Kommissionieranlage (Sorter) im Werk 1 in Basel. Eingliederung der Bachmann AG, Luzern, ins Stammhaus. Eröffnung der Bell Verteilzentrale Kriens.

1992

Mai/Juni: Inbetriebnahme des Neubaus der 2. Etappe. Ausgestaltung des Werkes 2 an der Hagenaustrasse zum Rohstoffzentrum.
Die Bell Gruppe erreicht erstmals über 1 Mrd. Schweizer Franken Umsatz.

1991

1. Juli: Integration der Grossmetzgerei Coop Basel als «Werk 2» der Bell AG.

2. September: Betriebsaufnahme der Verteilzentrale Bell Zürich.

18. Oktober: 2. Ausbauetappe in Basel im Rohbau fertiggestellt.

1990

31. Oktober: Baubeginn der 2. Ausbauetappe am Hauptsitz Basel.

1989

Neuer Gesamtarbeitsvertrag für alle Unternehmen der Bell Gruppe (Vertragspartner: VHTL, MPV und SKV). Verlegung der Fabrik Lausanne in neue Räumlichkeiten beim Schlachthofareal.

18. Juni: Treffen am Hauptsitz Basel für alle Bell-Mitarbeitenden aus Anlass des 120-jährigen Bestehens der Firma („Bell Party“).

1988

Inbetriebnahme des neuen Werkstattgebäudes in Basel für den technischen Unterhalt der Produktionseinrichtungen.

1986

Schliessung des Betriebs Wallisellen und Veräusserung der Beliner Beteiligung (Efha-Werke). Beginn einer durchgreifenden Restrukturierung des Unternehmens mit Neuorientierung am Markt und markanter Straffung des Filialnetzes.

1985

Inbetriebnahme des Produktionszentrums.

1984

Bell verschafft sich einen neuen Markenauftritt (Corporate Identity).


1983

1. Juli: Eingliederung der Fleisch AG Luzern in die Bell Gruppe.

1982

Baubeginn des neuen Produktionszentrums in Basel (1. Ausbauetappe).

1980

Erwerb einer Beteiligung an der Firma Maurer Frères SA im elsässischen Kingersheim. Eröffnung einer Niederlassung in Chur.

1973

Bau und Inbetriebnahme der Grossbezügerzentrale an der Elsässerstrasse 188 in Basel.

1972

Eröffnung von Niederlassungen in Bellinzona und Davos.

Das Bell-Logo wird erstmals mehrfarbig.


1971

Bell «Quick»-Spezialitäten kommen auf den Markt. Eröffnung von Niederlassungen in St. Moritz und Sion. Übernahme der Fleisch- und Wurstrayons in den meisten Warenhäusern der Jelmoli-Gruppe. Übernahme der Metzgerei Bachmann AG, Luzern.

1969

100-Jahr-Jubiläum unter dem Motto «Bell Epoque». Übernahme der Firma Grieder AG in Oensingen und folgender Bau eines neuen Produktionsgebäudes (Eröffnung 1971).

1968

Inbetriebnahme der neuen Fabrik für Nebenprodukte (Fette und Proteine) in Basel.

1964

Übernahme der Born AG, Biel. Eröffnung einer Niederlassung in Arosa.

1963

Übernahme der Fleischwaren AG Wallisellen, mit nachfolgendem Ausbau der Fabrik in Wallisellen zur Bell- Produktionsstätte, die die alte Fabrik in Altstetten ablöst.

1962

Eröffnung des Personalhauses an der Elsässerstrasse 174, mit Personalrestaurant, Garderoben und Sauna.

Das Logo zu dieser Zeit:


1961

Inbetriebnahme des neuen Kesselhauses (Energiezentrale) der Fabrik Basel. Eröffnung von Niederlassungen in Lugano und Locarno. Grösste Ausdehnung des Filialnetzes mit 172 Verkaufsstellen. Die Beteiligungen der Bell AG werden erstmals in der Bell Gruppe zusammengefasst.

1957

Die Bell AG erreicht erstmals über 100 Mio. Franken Umsatz.

1956

Übernahme der Fleischtrocknerei Domenig AG in Arosa (1964 Umzug nach Churwalden).

1948

Inbetriebnahme einer Produktionsstätte in Lausanne (Grand Pré) am 1. September 1948.

1946

Eröffnung einer Niederlassung in Genf.

1945

Rudolf Bell-Fischer verstirbt als letzter männlicher Nachkomme der Bell-Dynastie.

1938

Paul O. Althaus schafft in seinem Atelier den Schriftzug in Altschrift.


1936

Die Bell AG schreibt erstmals in ihrer Firmengeschichte einen Verlust von rund 46‘000 Franken.

1933

25-Jahr-Jubiläum (seit Eröffnung der Fabrik an der Elsässerstrasse anno 1908).

Eröffnung einer Produktionsstätte in Zürich-Altstetten.

Errichtung der Bell Pensionskasse, einer der ersten in der Schweiz – entstanden aus der Zusammenführung der Pensionsstiftung der Bell AG (Arbeitgeber; seit 1924) und der Pensionskasse des Personals der Bell AG (Arbeitnehmer; seit 1927).

1931

Eröffnung einer Niederlassung in Winterthur.

1928

Das mit der Gründung der Samuel Bell Söhne AG 1908 übernommene Obst- und Gemüsegeschäft von Ernst Dreyfus wird ausgegliedert und vom Sohn des ehemaligen Eigentümers unter dem Titel „Frutta AG“ unabhängig von Bell weitergeführt.

Bell arbeitet ab Oktober mit einem zusätzlichen Logo zur Glocke:

1926

In einer Urnenabstimmung im Kanton Basel-Stadt schafft der Souverän die Voraussetzungen für den Bau eines firmeneigenen Schlachthofs. Vier Jahre später heisst der Bundesrat indes einen Rekurs des Metzgermeisterverbandes Basel gut – das Schlachthausprojekt ist Vergangenheit.

1923

Erwerb zusätzlichen Terrains an der Elsässerstrasse für den Bau eines eigenen Schlachthofs.

1921

Erste ausländische Beteiligung in Berlin (Faupel & Haake,"EFHA-Werke").

1920

Erste inländische Beteiligung (Gebrüder Moser AG, Schaffhausen).

1914

Als Folge des Ersten Weltkrieges werden bei Kriegsausbruch 1914 46 der 123 Filialen vorübergehend oder ganz geschlossen.

1913

Am 1. Mai 1913 Inbetriebnahme des Kühlhauses an der Elsässerstrasse mit dem 40 Meter hohen Bell-Turm. Eingehen einer Verbindung («Bell-Allianz») mit dem damaligen Verband Schweizerischer Konsumvereine (V.S.K.), heute Coop. Eröffnung von Niederlassungen in Bern.

1912

Verkürzung der Firma in «Bell AG». Eröffnung von Niederlassungen in La Chaux-de-Fonds und Lausanne.

1911

Eröffnung von Niederlassungen in Luzern, Biel und Neuenburg.

1910

Erster Gesamtarbeitsvertrag mit dem «Verband der Lebensmittel- und Genussmittelarbeiter der Schweiz», der späteren Gewerkschaft Verkauf Handel Transport Lebensmittel (VHTL).

1909

Eröffnung einer Niederlassung und insgesamt zwölf Verkaufsstellen in Zürich.

1908

Am 26. Oktober 1908 wird der dort errichtete Fabrikneubau mit 65 Mitarbeitern eröffnet.

Bell schafft die Marke Glocke, das erste eigentliche Logo der Firma.


1907

Gründung der «Aktiengesellschaft Samuel Bell Söhne». Erwerb eines grossen Areals an der Elsässerstrasse 174 - 188 in Basel (heutiges Geschäftsdomizil).

1907

Gründung der «Aktiengesellschaft Samuel Bell Söhne». Erwerb eines grossen Areals an der Elsässerstrasse 178 in Basel (heutiges Geschäftsdomizil).

1906

Am 3. August 1906 werden an der Ecke Streitgasse/Weisse Gasse im markant ausgebauten bisherigen Verkaufsgeschäft von Bell die „Central-Hallen“ eröffnet. Diese gelten als erstes Basler und Schweizer Einkaufszentrum: Geschäfte für alle Lebensmittel befinden sich unter einem Dach.

1904

Zukauf der anstossenden Liegenschaften Weisse Gasse 19 und 17.

1899

Gründung der Kollektivgesellschaft «Samuel Bell Söhne»: Eduard Bell (* 1867; † 1936), Samuel Bell-Vollenweider. (* 1873; † 1934) und Rudolf Bell (* 1878; † 1945), an der auch Vater Samuel Bell-Roth beteiligt ist. 14 Mitarbeiter. Mit der Firmengründung erfolgt auch der Erwerb der Liegenschaften Streitgasse 20 und Weisse Gasse 21 gegenüber, die ab 1. November 1899 als Verkaufslokal genutzt wird. Nach dem Tod von Samuel Bell-Roths Frau 1899 heiratet dieser 1902 Anna Baur.

1897

Nach Lehr- und Wanderjahren von Samuel Bell Roths Sohn Rudolf wird am 1. Oktober 1987 im Innenhof der „Ochsenmetzg“ an der Streitgasse unter dessen Führung eine Wursterei in Betrieb genommen.  Im selben Jahr tritt Vater Samuel Bell-Roth von der Verkaufstheke der „Ochsenmetzg“ zurück.

1890

Eröffnung der ersten Filiale der Familie Bell am Spalenberg 13 in Basel. Ab 1893 wird sie von Samuel Bell-Roths Sohn Eduard geführt.

1882

Samuel Bell-Roth erwirbt die Nachbarliegenschaft Streitgasse 11 und erweitert seine „Ochsenmetzg“. 

1869

Samuel Bell-Roth (* 1840; † 1920), Johann Rudolf Bell-Storks Sohn, eröffnet am Ostermontag des 29. März 1869 an der Streitgasse 13 in Basel seine «Ochsenmetzg».

1834

Samuel Bell-Löhler etabliert sich als Metzger und Weinschenk am Barfüsserplatz 17. Sein jüngster Sohn Johann Rudolf Bell-Storck (* 1813; † 1880) wechselt auf die Burgvogtei an der Obern Rebgasse.

1833

Der von Samuel Bell Löhler am 27. Februar 1833 ohne Bewilligung durchgeführte «wilde» Morgenstreich führte dazu, dass 1835 die bis anhin restriktiven Fasnachts-Bestimmungen gelockert und erheblich grosszügigere Verordnungen erlassen wurden. Seither wird der «Morgestraich» um 04:00 Uhr gestartet.

1823

Samuel Bell-Löhrer übernimmt das Gasthaus «Zur Sonne» an der Obern Rheingasse.

1818

Samuel Bell-Löhler kauft das Gasthaus des Urgrossvaters, die «Krone» in Kleinhüningen, zurück.

1816

Der Sohn Johann Rudolfs, Samuel Bell-Löhrer (* 1792; † 1851), erwirbt das Basler Bürgerrecht.

1803

Johann Jacob Bell (* 1760) und Johann Rudolf Bell-Strübin (* 1764; † 1827), zwei Enkel von Laurenz Bell, nehmen Wohnsitz in Basel und werden Inhaber von Fleischbänken der «Neuen Schol» an der Weissen Gasse 7 in Basel.

1718

Laurenz Bell (* 1689; † 1759), ein aus Lothringen stammender Metzgergeselle, nimmt ab 1713 Wohnsitz in Kleinhüningen und erwirbt dort 1718 das Gasthaus «Zur Krone»

Medienmitteilungen

16.08.2018

Bell Food Group im ersten Halbjahr 2018 gewachsen bei tieferem Halbjahresgewinn

Der Warenumsatz der Bell Food Group hat im ersten Halbjahr 2018 um CHF 327,6 Millionen auf CHF 2,1 Mia. zugenommen. Das Absatzvolumen beträgt 268,3 Millionen Kilogramm und liegt damit um 19,9 Prozent über Vorjahr.

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